STIPENDIATEN (2018–2020)

Nach exzellenten Probespielen in Hamburg und Paris wurde aus über 200 Bewerbern unser neuen Stipendiatenjahrgang ausgewählt. Wir freuen uns auf zwei spannende Jahre!

Maïlis Bonnefous, Violine

Maïlis Bonnefous ist in Frankreich aufgewachsen und hat Violine am Konservatorium in Toulouse studiert. 2012 ist sie für ihr Bachelorstudium bei Latica Honda-Rosenberg und Mirijam Contzen nach Berlin gezogen. Seit 2016 studiert sie im Master an der Hochschule für Musik und Theater Leipzig bei Andreas Seidel.

„Beim Erarbeiten eines musikalischen Werkes möchte ich so viel wie möglich über den Kontext und die Epoche seiner Entstehung wissen, es inspiriert mich und hilft mir, das Werk in seiner Ganzheit zu erfahren und es lebendig zu interpretieren. Ich möchte den Reichtum der verschiedenen Spieltechniken vom Barock bis zur Moderne, diese Vielfalt an (Ton-) Sprachen und ihrer Gestaltung weiter vertiefen. Und was könnte besser sein, als gleichzeitig die Chance zu haben, an Ensemble, Kammermusik, Orchester und Einzelunterrichten teilnehmen zu dürfen! Zusammenspiel ist mir immer eine große Freude und dies gemeinsam mit den Musikern des Balthasar-Neumann-Ensembles zu erleben, ist mir eine große Ehre.“

 

Paten: Ernst-Herbert und Christiane Pfleiderer Stiftung / Christiane und Ernst-Herbert Pfleiderer

Rebecca Krieg, Violoncello

Rebecca Krieg ist 23 Jahre alt und studierte zunächst bei Prof. Lázló Fenyö an der Hochschule für Musik Karlsruhe. Vor kurzem ist sie für ihr Masterstudium bei Prof. Konstantin Heidrich nach Berlin gezogen.

„Ich freue mich darauf, mich sowohl mit den anderen Stipendiaten als auch mit den Ensemblemitgliedern auszutauschen. Ich habe mich schon immer sehr für die barocke Musik und Spielweisen interessiert und obwohl ich mich gerne damit befasse, bleibt immer das Gefühl, nur einen winzigen Teil zu kennen. Durch das geteilte Interesse werde ich viel lernen und erfahren können und hoffe, mein Wissen so gut wie möglich zu erweitern. Das Schönste an der Musik ist auf jeden Fall das Musizieren mit anderen – wenn dabei noch die gleiche Klangvorstellung und ein ähnliches Bewusstsein für die Hintergründe vorhanden sind, kann das einfach nur wunderbar sein!“

 

Paten: Poolhaus-Blankenese Stiftung / Ingeborg und Bernd Kahnert

Jonathan Ponet, Viola

Jonathan Ponet wurde 1993 in Belgien geboren und studiert derzeit im Master bei Thomas Riebl am Mozarteum in Salzburg.

„In 2016 I had the pleasure of participating in the CuE. Afterwards, my interest and motivation towards historical performance practice has only increased. This resulted in participating in numerous historical performance projects (baroque until early romantic repertoire) at the Mozarteum and elsewhere as well as taking historical performance classes within my studies. Taking part in this academy I look forward to dive into the world of historically informed performance and to get acquainted with all its different facets. In a way I expect to cross many cultural borders and to find connections to the music through other means of expression such as language, dance and different art forms.“

 

Paten: Karen und Stefan Müller

Muhammedjan Sharipov, Violine

Muhammedjan Sharipov wurde 1994 in Tashkent (Uzbekistan) geboren. Im Alter von sieben Jahren zog er in die Türkei und studierte Violine am staatlichen Konservatorium in Ankara und an der Bilkent Universität. Seit 2013 lebt er in Salzburg und studiert bei Prof. Harald Herzl am Mozarteum.

„I would like to extend my baroque repertoire, approach the particular sound and interpretation. Besides solo playing, I am a huge admirer of chamber and orchestral music. In my opinion it is quite important and also efficient to feel individual compositions and styles. Working on these certain aspects of understanding will enlarge my perspective and put me on a different level. I am incredibly happy to be a part of this academy and study programme. This is a big chance for me to get the essence of baroque music and extend my knowledge about the historical classical background.“

 

Paten: Poolhaus-Blankenese Stiftung / Ingeborg und Bernd Kahnert