ALUMNI (2014–2016)

Henriette Otto, Violine

Henriette Otto, 1989 in Leipzig geboren, erhielt ihren ersten Violinunterricht bei Frau Prof. Ruth Boche. Nach ihrer Ausbildung am Musikgymnasium Schloss Belvedere begann sie ihr Violinstudium in Weimar bei Prof. Anne-Kathrin Lindig und wechselte 2010 in die Violinklasse von Prof. Elisabeth Kufferath an die HMTM Hannover, wo sie Anfang 2017 ihr Masterstudium abschloss. Zugleich mit diesem Wechsel begann sie zudem Barockvioline bei Prof. Anne Röhrig zu studieren. Meisterkurse u. a. bei Prof. Thomas Brandis, Anne Schumann, Prof. Alexandre Brussilovsky und Ida Händel sowie ein zweimonatiger Aufenthalt beim Aspen Music Festival, USA gaben zusätzliche Impulse. Henriette ist mehrfache erste Preisträgerin beim Bundeswettbewerb Jugend musiziert.
Durch die Mitwirkung in verschiedenen Ensembles konnte Henriette reichhaltige Erfahrungen in Kammermusik und Orchesterspiel gewinnen. So war sie Gründungsmitglied des Ensemble Giocoso und u. a. Mitglied im Bundesjugendorchester und der Kammerphilharmonie Leipzig. Seit 2010 ist sie Mitglied des „Orchesters im Treppenhaus“ Hannover und wirkt außerdem regelmäßig bei den Orchestern „La festa musicale“ und „Berlin Baroque“.

Mladen Somborac, Viola

Mladen Somborac wurde 1991 in Šibenik, Kroatien geboren und erhielt mit sieben Jahren seinen ersten Geigenunterricht in der Musikschule in Montenegro. Im Alter von elf Jahren zog er nach Belgrad, Serbien um und absolvierte dort die Musikmittelschule. Mit 17 begann er, Bratsche zu spielen und war schon bald ein gefragter Solist und Kammermusiker. Zahlreiche Wettbewerbserfolge (2. Preis beim Internationalen Wettbewerb in Nis, Serbien 2009; 2. Preis beim Republik Serbia Wettbewerb in Belgrad 2010) dokumentieren sein künstlerisches Schaffen. Bereits nach zwei Jahren Bratschenunterricht wurde er am Mozarteum Salzburg in die Klasse von Thomas Riebl aufgenommen, wo er 2014 seinen Bachelor-Abschluss erlangte. Derzeit setzt er sein Masterstudium bei William Coleman fort.
Meisterkurse besuchte er bei Urlich von Wrochem, Hartmut Rohde, Peter Langgartner und Tatjana Masurenko. Orchestererfahrungen sammelte er u.a. als Mitglied des „Central Europa Youth Orchesters” im Jahr 2010, im „Wiener Jeunesse Orchester” im Jahr 2013 sowie in den Ensembles Salzburg Chamber Soloist, Camerata Salzburg und oenm – Österreichisches ensemble für neue musik.
Mladen ist ein begeisterter Kammermusiker und hat u. a. mit Wolfgang Redik, William Coleman, Clemens Hagen, Veronika Hagen und Reiner Schmidt gearbeitet. Seit September 2016 ist er Akademist in der Bratschengruppe der Komischen Oper Berlin.

Luisa Höfs, Violine

Luisa Höfs wurde 1991 geboren und wuchs in einer Musikerfamilie auf. Ihren ersten Geigenunterricht erhielt sie im Alter von fünf Jahren bei Prof. Marianne Petersen. Von 2008 bis 2010 war sie Juniorstudentin der „Andreas-Franke-Akademie“ an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg und erhielt ihren Hauptfachunterricht von Prof. Christoph Schickedanz, bevor sie 2010 ihr Bachelor Studium bei Prof. Anke Dill an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart aufnahm. Weiteren Unterricht erhielt sie zudem bei Prof. Maria Egelhof (Musikhochschule Lübeck), Florin Paul (Konzertmeister NDR Elbphilharmonie Orchester) und Prof. Ulf Schneider (HMTM Hannover).
Orchestererfahrungen sammelte sie u. a. bei der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen, dem Flensburger Bach-Ensemble, der Hamburger Camerata und der Jungen Deutschen Philharmonie. 2011 gründete sie mit drei Kommilitoninnen das Pierrot Quartett, das bereits wenige Monate nach Gründung beim „Carl-Wendling-Kammermusikwettbewerb 2012“ einen 1. Preis gewann. Seit dem Wintersemester 2016 studiert das Quartett bei Prof. Oliver Wille an der HMTM Hannover. Seit ihrem Studium widmet sich Luisa Höfs außerdem mit großer Leidenschaft der Alten Musik. Wichtige Inspiration bekam sie von Prof. Christine Busch, Prof. Frithjof Smith, und Prof. Jörg Halubek.
Anfang des Jahres 2017 hat Luisa Höfs ein Probespiel der Duisburger Philharmoniker gewonnen und wird ab Mai 2017 in der Deutschen Oper am Rhein spielen.

Lorenzo Meseguer, Violoncello

Sein Cellostudium brachte Lorenzo Meseguer Luján, geboren 1990 in Murcia, vom Süden Europas bis in den Norden an renommierte Hochschulen: Nachdem er seinen ersten Abschluss mit Auszeichnung am Konservatorium in Madrid erlangt hatte, wechselte er 2011 zu Enrico Bronzi ans Mozarteum in Salzburg; ab 2013 studierte er an der Royal Academy of Music in London, wo er das Masterstudium mit Auszeichnung abgeschlossen hat.
Bei verschiedenen Wettbewerben konnte Lorenzo regelmäßig Erfolge einspielen; als Solist und Orchestermusiker trat er zudem in zahlreichen Ensembles in Deutschland, Österreich, Frankreich, Italien und Südamerika auf. Lorenzo ist Mitglied und stellvertretender Solocellist im Castile and León Symphony Orchestra (Spanien) und besetzt diese Position ebenfalls im City of Birmingham Symphony Orchestra.